Die Radiokontinuumsstrahlung der Milchstraße besteht hauptsächlich aus Synchrotronstrahlung, die durch die Wechselwirkung relativistischer Elektronen mit dem galaktischen Magnetfeld entsteht. Darüber hinaus gibt es einen nennenswerten Anteil aus thermischer Strahlung, entstanden durch sogenannte Frei-Frei-Übergänge in ionisierten Gasen. Diese beiden Strahlungsarten lassen sich anhand ihrer Spektren unterscheiden. Die Übergangsfrequenz der galaktischen Hintergrundstrahlung von nichtthermisch zu thermisch liegt bei etwa 3 GHz. Bei 15,5 GHz sind etwa 70 % bis 90 % der Strahlung thermischen Ursprungs.
Bei Frequenzen oberhalb der genannten 3 GHz schwächt sich die Synchrotronstrahlung aus der galaktischen Ebene merklich ab. Die Intensität der Radiostrahlung welche bei höheren Frequenzen aus der galaktischen Ebene mit einem kleinen Instrument nachweisbar ist, bewegt sich dann im Bereich von einigen wenigen Zig Jansky und liegt meist unter 100 Jansky.
Selbst prominente Quellen erreichen nicht einmal die 500 Jansky Marke.
Die Strahlungstärken von zum Beispiel CAS A, TAU A oder dem Orion Komplex bei 10 - 12 GHz liegen jeweils knapp unter 500 Jansky. Daraus lässt sich ein Y-Faktor ( Y=(S+N)/N ) von um die 0,05 dB ermitteln. Ein Wert welcher mit dem modifizierten 11 GHz Feed am 3.6 Meter Spiegel möglicherweise noch zu erreichen ist.
Entsprechende Versuche folgen.